Den relativ warmen Herbst und eine vorübergehend fast leere Werkstatt haben wir richtig ausgenutzt …

Unsere Wohnkabine wurde endlich von ihrer Tarnfarbe befreit und in einem schönen, auf das Fahrerhaus abgestimmten, Weißton lackiert.
In der Werkstatt bauten wir eine provisorische Lackierkabine. Dazu hängten wir Balken von der Decke ab, die dann mit dicker, transparenter Plane umkleidet wurden – fertig. Dann nur noch die Decke (die Shelterdecke hatten wir bereits lackiert und auch die Solarpanele sind schon angebracht) und den Boden abdecken und los!
Drei Lackierdurchgänge später konnten wir die Box wieder auspacken. Endlich kein Camouflage mehr!
Auch wir arbeiten manchmal im Kreis. Hatten wir doch bei dem Umbau auf Parabelfedern zu kurze Federbrieden bestellt… Diese mussten also ausgetauscht werden. Um nicht nochmals neue Brieden kaufen zu müssen, wollten wir die lagen Brieden der Trapezfedern abschneiden und mit neuem Gewinde versehen. Das ist jedoch nicht möglich, da das Originalgewinde vom Durchmesser her größer ist als die Briede selbst.
Also doch neue Brieden bestellt und die zu kurzen ausgebaut. Jetzt passt das!
Unser Kabinenspender, der MB 1120 4×2, hatte glücklicherweise eine Webasto Wasserstandheizung verbaut. Diese wollen wir in unser 4×4 Fahrgestell übernehmen. Also Heizung mit Haltern und dem gesamten Kabelbaum aus dem 4×2-Fahrgestell ausgebaut und für die Transplantation vorbereitet.
Nebenbei noch den Sepafilter montiert und unseren (Haupt-)Tank neu verschlaucht.
Einige Teile vom Verzinken geholt. Unter anderem befand sich auch der Halter für die Wasserstandheizung darunter. Somit konnte diese auch eingebaut werden.
Weil wir gerade beim Thema Heizung waren: Die Luftstandheizung aus der Feuerwehrkabine haben wir in unser Fernfahrerhaus eingebaut. Zora soll es ja nachts auch schön warm haben 😉
Dann haben wir in der Werkstatt nochmal richtig Platz geschaffen und den LKW für den Winter im Trockenen geparkt. Jetzt konnte endlich die Frontscheibe ausgebaut werden, da wir unter dem Scheibengummi eine kleine Roststelle entdeckt hatten. Diese war dann schnell freigelegt, geschweißt und lackiert. Anschließend wurde die Scheibe wieder mit einem neuen Gummi eingesetzt.

Als nächstes gibt’s bei uns HEAVY METAL – wir bauen uns einen federgelagerten Zwischenrahmen. Bleibt dran!